PLAN 05 Köln Gelebte Utopie? http://plan05.plan-project.com/german/projekte.html?id=5

Gelebte Utopie? 80 Jahre nach Moses Ginzburgs Narkomfin-Wohnbau in Moskau, 50 Jahre nach der Wohnzeile Zelenograd, „die Microchip-Stadt im Grünen“, und nach über 40 Jahren funktionalistischer Stadtplanung – eine Betrachtung der verborgenen Städte des Sowjetkollektivismus hat bei den Projektbeteiligten der Peter Behrens School of Achitecture, Prof. Juan Pablo Molestina, Kai Berger, Joanna Dominiak, Jessica Hucken, Alexandra Sgraja, Alexander Shkolnikov und Christiane Tielsch, folgende Fragen aufgeworfen: Haben die Dekaden des kollektiven Wohnens einen neuen Typ Bewohner geschaffen? Wie drückt sichdas Individuelle im kollektiven Umfeld aus? Gibt es Urbanität im Grünen? Und wenn ja, wie fühlt sie sichan? Ist utopisch-funktionalistischer Städtebau eine Form der Raumkunst? Ihre Eindrücke und Auseinandersetzung vermitteln sie durch ein kollektives Objekt, das am plan-meetingpoint im Museum Ludwig präsentiert wird.

PLAN 05 Köln WIE WIR WOHNEN WERDEN http://sandro-ss.livejournal.com/17564.html#cutid1

WIE WIR WOHNEN WERDEN 30.09.–30.10.2005 Wie werden wir, wie wollen wir in Zukunft wohnen? Das ist die schlichte und zugleich komplexe Frage, die dem Workshop- und Ausstellungsprojekt von Kay von Keitz und Sabine Voggenreiter zu Grunde liegt. Sie haben fünf Teams von internationalen Architekturhochschulen eingeladen, Wohn-Utopien für das 21. Jahrhundert zu entwickeln und gemeinsam innerhalb einer Woche vor Ort in Köln eine Ausstellung dazu zu erarbeiten – moderiert von den Architekten Manuel Herz, Gastprofessor am Berlage-Institute in Rotterdam, und Juan Pablo Molestina, Professor an der Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf, und gestalterisch betreut von dem Kölner Grafikdesigner Olaf Meyer. Die Leiter der Workshop-Gruppen sind Oskar Ma'amleyev vom Moscow Architectural Institute, Juan Pablo Molestina von der Peter Behrens School of Architecture Düsseldorf, María Jesús Muñoz Pardo von der Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Madrid, Uli Seher von der Ecole d’architecture Paris-Malaquais, Nicolas Tixier von der Ecole d’architecture de Grenoble und Catherine Venart von der Dalhousie University, Faculty of Architecture and Planning, Halifax. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm aus Vorträgen, Diskussionen und Filmvorführungen begleitet. Es erscheint eine deutsch-englische Dokumentation.